du magst sie nicht. die welt um dich herum. sie mag dich genauso wenig. gefühlt bleibt gefühlt. lichtblicke. menschen, die dich umgeben. freunde ihr name. quell der verloren geglaubten energie. kann sie dich nicht leiden, sind sie für dich da! für werbung ganz gut. für das wahre leben unbezahlbar. es ist eine ode an euch. ihr, die mich ich sein lasst. ohne wenn. ohne aber. immer. und immer wieder. tränen. exzesse. freude. es ist euch egal. einsamkeit ist der verlierer des abends. ich habe euch. und damit den jackpot. ein hoch auf die mehrsamkeit. ich bin das k. ihr seid das +.
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Donnerstag, 8. April 2010liebe
Dienstag, 22. Dezember 2009starkes wort. zu stark für manchen. für manchen auch schwer zu verstehen. wenige die wirklich plan haben. liebe. gebunden an erwartungen. wünsche. träume. die des öfteren wie seifenblasen zerplatzen. letzte steigerung: ich liebe dich. wer das sagt, der ist hoffnungslos verloren. erwidert. oder. lass uns freunde bleiben. glücklich sein. oder. in der emotionalen hölle schmoren. liebe muss wachsen. das ist nix für nen schnellschuss. entsteht nicht von jetzt auf hier. und. sie geht nicht vorüber wie die nacht und der kater. sie hinterlässt spuren. bei jedem. das ewige glück ist das ziel. tiefe narben die folgen. warum liebe? deshalb.
16 tage.
Dienstag, 15. Dezember 2009viel passiert in 349 tagen. was passiert in den nächsten 16? noch ein paar tage bis zum urlaub. dann in 4 tagen den magen mehrmals erweitern. die leber zwei wochen aufs äusserste strapazieren. so wenig schlafen wie möglich. andere glücklich machen. sich selbst freuen. lieben. wiedersehen. verreisen.das volle programm. heimkehren. eine rückschau sendung ist pflicht. feiern. trinken. gut essen. mehr trinken. schlafen. feiern. zack. da ist er. tag 1. der tag der versprechungen. vorsätze. des neuanfangs. es ist die nacht der huggin’ industrie. ich dich. du mich. und dann bitte was sagen, wie: schatz. ich werd anfangen sport zu machen. haha. machst du eh nicht. ich weiß. was solls. ich mag weihnachten. ich hasse silvester.
ich will.
Montag, 30. November 2009ich will. du willst. er will. sie will. und das ist nichtmal das gleiche. wie immer. wenn alle wollen, kann nur einer gewinnen. meistens sie. ganz aus der männlichen perspektive. der gut aussehende typ. das auto. die küche. und sie kriegen es. meistens. auch die rechnung. die ist dann immer zu hoch. er will motivation. gepaart mit ergebenheit. devot sollen sie sein. der preis. zu hoch. ich will, dass alle das gleiche wollen. back to the seventies. love, peace and happieness. immer. jederzeit. ich bin dieser ewigen kämpfe leid. die niemanden was bringen. mir nicht. ihr nicht. ihm nicht. dir nicht. sei ehrlich. was willst du?
letzte nacht.
Sonntag, 29. November 2009letzte nacht. ein club. ich auf der gästeliste. punkt. es sind knapp bekleidete mädchen zu sehen. aber irgendwie sonst niemand den man kennt. nicht mal vom sehen. ausser den unterbezahlten djs. die aber gleichzeitig freunde und mitbewohner sind. und im dunklen keller nur für die barfrau spielen. alles volk (also eine handvoll “dorfis”) gafft auf höschen und tittis von möchtegern bunnies. dazu läuft dr. alban. aber das scheint wirklich niemanden zu stören. denn die sabbernden typen versuchen eh nur mit ihrem geschlechtsteil klar zu kommen. ausserdem müssen sie sich erst an den grad bei h&m gekauften schal gewöhnen. nur alkohol und vip buffett konnte den geneigten subkultur fan von verfrühter abreise abhalten. der unterschied warum stadt, stadt ist, und das drumherum dorf heist geschmack. oder sexualität.
hunger
Samstag, 14. November 2009ich hab ihn. was ich nicht hab. einen koch. einen kellner. einen vorkoster. verdammt. wie schön war es doch bei mutti. ihr samtiger ruf zum mittag. rouladen mit klößen. danke mama. und jetzt. was jetzt. ich hab hunger. was hab ich immer noch nicht. lust mir was zu kochen. gar der weg zum heimischen dönerladen ist zu viel. kampf der giganten. hunger versus unlust. und wie immer steht das ende schon fest. ganz amerikanisch. hunger siegt. jedoch unterliegt er kurze zeit später dem völlegefühl namens mcdonalds. danke selbsterhaltungstrieb. ich hab dich lieb.
warten
Dienstag, 10. November 2009mit neun monaten wartet man das man raus kommt. mit anderthalb jahren drauf, dass man laufen kann. mit vier wartet man auf die schule, die man mit sieben durchaus schon hassen kann. mit fünf wartet man auf den ersten kuss. mit vierzehn auf den ersten sex (oder der ist schon passiert). mit sechzehn wartet man auf das ende der pubertät. mit achtzehn auf den führerschein. zwischendurch auf das ende der schule. manch einer wartet nun aufs studieren. endlich raus daheim. mitunter warten einige schon länger auf die große liebe. mit fünfundzwanzig will man arbeiten. mit dreißig bitteschön reich sein. mit mitte dreißig beginnt das lange warten auf die rente. empfindlich verbessert (hoffentlich nicht verschlechtert) durch frau und kinder. die lieben kleinen. mit fünfzig wartet man drauf das die kleinen langsam groß werden. mit fünfundsechzig ist sie da. die rente. jetzt wartet man auf die zeitung und den nächsten tag.
und ich warte grad, dass es warm wird.
die mauer
Montag, 9. November 2009heute vor 20 jahren. ich konnte schon denken. aber so eine erinnerung die sich jeder aus dem hirn holt, hab ich nicht. wahrscheinlich liebte ich mein jungpionierhemd und war einfach nur entäuscht das es das rote halstuch nicht mehr in meinen besitz schafft. damn. fortan begann die zeit der bananen, coca cola und d-mark. die wurde allesamt aber auch schon wieder verdrängt und abgelöst von litschie, club mate und euro. den vergleich ob es sich mit mauer besser für mich gewesen wäre beantworte ich mal mit: k.A. Eins nur, meine Familie wäre wohl nicht die die sie jetzt ist. aber mama und papa hätten uns trotzdem lieb gehabt. jobs hätte es auch gegeben, genau wie die staatsverschuldung. in die tschechei wären wir auch jetzt im winter und an die ostsee im sommer gefahren. studiert haben wir auch im osten. naja. also alles halb so wild. es ist schön das es so ist wie es ist, aber ganz ehrlich, ich würd gern mal nen tag jetzt in der zone verbringen. nur mal so. “hallo genosse – grüß gott.” wenn ich da nicht gleich nach bautzen muss.
wir sind das volk!
samstags
Samstag, 7. November 2009im bett bis zum mittag. geschmeidig in den tag starten. die sorgen der woche hinter sich zu lassen um jede minute voll auszukosten. sich in den wärmenden schoß der badewanne zu begeben. am fenster den gesängen der heimischen fussbalfans zu lauschen. das bedeutet samstag. noch zwei tage bis montag. wtf. einfach nicht dran denken. es ist ja noch sonntag. zeit für soziale interaktion und drinks. zeit der frotage in der bar deiner wahl. mmmh. taste it.