Archiv für die Kategorie „leichte kost“

rebellion.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

wir duellieren. was. wen. egal. wir duellieren das jetzt. gleich. und vorhin. gedanken werden verschoben. verglichen. und betrogen.
diesmal bleiben wir hier. herr bisaz.
der sturm peitscht. glas klirrt. regen knallt auf haut.
wir bleiben. standhaft. ohne regung.
dieses mal. herr bisaz. dieses mal ficken wir ihn. so richtig.
holz. stroh. kühe. ja sogar kühe. alles fliegt. schreit. weint.
diesmal. herr bisaz. dieses mal üben wir die rebellion.

bald.

Freitag, 5. April 2013

kennst du das?
was?
das gefühl?
welches gefühl?
das gefühl von frühling. das gefühl von bald.

dann lauschen wir still und nachtschwer der aufgehenden sonne.

freefight.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

kämpfen im jetzt. leben im morgen. wissen was gestern ist. es nicht mögen. aber akzeptieren.
das sind wir.
ich lache in deinem schwitzkasten. räche mich an deinen füßen. kneifen. kitzeln. lachen.
es ist so einfach. an nichts zu denken. an nichts außer den moment.
wir sind frei. im handeln. im tun. im gerade.
und in der nacht bleibt nichts. freefight.

nachtregen.

Donnerstag, 5. Juli 2012

millionen regentropfen rasen durch die nacht. kurz sichtbar im kegel der scheinwerfer. wir sind ganz allein. du. ich. der regen. und diese unfassbare geschwindigkeit der strasse.
das prasseln der tropfen auf glas. das leise piano aus den lautsprechern. der geruch von freiheit. und unser unbeschwertes lachen.
die sekunde in der die zeit still steht. die minute als ein licht am wegrand vorbeifliegt. und die stunde wo das geheimnis der liebe keines mehr ist.
die lichter der stadt sind so fern. so weit weg in der dunkelheit. so wie der regen. der so nah scheint. und so spürbar.
alles was ist. scheint in dieser nacht vorbestimmt. so endlos. und so schön.

nachtregen. ich mag dich.

winterbalkon

Montag, 30. Januar 2012

kalte feuchtigkeit trifft warme haut. und der knall. berstendes glas. gefolgt von geschrei. es weckt. weckt mich. ich wache als schneeengel auf. öffne die tür. den herd. bemitleide den jungen mit der nun kaputten flasche sekt kurz. sehr kurz. warme luft durchfährt meine haare. backduft meine nase. ich esse auf dem weg. tanze nicht. warum auch. und zuguterletzt. kehre ich zurück. innerhalb einer sekunde. awesome.

zwanzig jahre.

Montag, 14. November 2011

gedanken suchen namen. namen zu bildern. bilder suchen erinnerungen in gedanken. wer bin ich. wer bist du. wer bist du geworden. und wer ich. es ist kindliche neugierde. die auf die alte angst vor neuem trifft. nervosität mit trockenen kehlen.
es ist das was wir niemals glauben wollten. nicht begreifen. das älter werden. das erinnern. es war uns so fremd. wie die angst. die langsam kommt. die fragen. die keine rolle spielten. verantwortung. sehnsucht. wärme. selbstverständliche sicherheiten. all das.
zeit trifft vergangenheit. vergangenheit wird jetzt. bilder werden zu namen. namen zu erinnerungen. erinnerungen zu gedanken. gedanken zu worten. zu fragen. über das jetzt. zu sätzen. über das damals.
wir verabschieden uns herzlich. und die vergangenheit wird warten. wieder.
danke an zwanzig jahre.

nennen wir es so.

Sonntag, 16. Oktober 2011

in einer neulich. ganz neu. erhobenen sozialstudie. im klub des vertrauens. fanden wir es bestätigt. vielleicht nicht zu hundert prozent. aber doch deutlich über fünfzig.
niemals allein daheim. oder nennen wir es so. ich muss jetzt wirklich eine stunde nett zu dir sein.
doch beim näheren betrachten sieht man ganz schnell ein aufgesetztes interesse. zustimmendes nicken. und hihihi bei witzlosen phrasen. gemeinsamer abgang. zur bar.
wir stehen einfach daneben. strecken zeigefinger aus. bewerten. laben uns an der herrlichkeit des aufgesetzten scheins. und definieren die zielstellung.
wenn man sich dann nach einer stunde wiedertrifft. jegliche koordinativen fähigkeiten vorn an der bar gelassen hat. und das am ende wirklich so aussieht als ob man tanzt. dann. dann beginnt eine weitere phase. oder nennen wir es so. ich wär jetzt gern mit dir instabil.
etwas später noch. wir klopfen auf schultern. hören uns veralkohilisierte sätze über – ich muss dann mal los und so – an. gefolgt von einer pause. die wir nutzen um einen vortrag über safer sex zu halten. und noch schnell eine runde drinks zu ordern. ganz nebenbei ist deine. nennen wir es so. begleitung. schon mal die jacken holen. wir verabschieden uns männlich mit bruderkuss. wünschen eine halbwegs qualitative errektion. und widmen uns einem anderen problem. oder nennen wir es so. stille wasser sind tief. was an diesem abend mit seenot bewiesen wird.

und sowieso hängt alles im und am bart. nicht wahr?

frei. sein.

Freitag, 23. September 2011

ganz still. ganz still ist es in dem moment. in dem gedanken worte, wünsche realität werden.
ich träume davon, dass wenn ich die musik ausschalte, es einfach still ist.

langsame hände.

Dienstag, 12. Juli 2011

“träume ich.”

und die langsamkeit zweier hände jagt die antwort durch neuronen und synapsen.

unausgesprochen.

Samstag, 25. Juni 2011

so unheimlich unausgesprochen. unheimlich. weil man sich nicht traut. die falsche moral nein sagt. wenn deine lippen schweigen. wie zugenäht sind. vielleicht angst haben. vor den anderen lippen. vor der antwort. und der enttäuschung. vor mir.

wenn ich morgen aufwache. allein. ohne deine lippen. ohne dich. dann werde ich mich ohrfeigen. aufstehen um ein bad in melancholie zu nehmen. und schreiend durch den regen laufen. ich werde veränderung schwören. die später von fragen verprügelt und gedemütigt wird. bestens.

“ich würde so unheimlich gern mit dir einschlafen. aufwachen. ganz nah. jetzt.”

am morgen. als die sonne deine lippen küsst. deine welt bekanntschaft mit der realität macht. und du meine haut an deiner spürst. meine hand in deiner fühlst. dann. ja dann wirst du wissen. das es richtig war. es zu sagen.